Virenschutz – aber welcher?

Nach der oft schmerzlichen Einsicht, dass heute Virenschutzsoftware unumgänglich ist, folgt für den unbedarften Anwender das Problem: Welchen nehmen?

Klar ist: Aufgrund der immer trickreicheren Schadsoftware kann man die meisten kostenlosen Angebote inzwischen nicht mehr guten Gewissens empfehlen, da ihnen im Vergleich zu den kostenpflichtigen Lösungen wichtige Funktion fehlen, wie z.B. Emailüberprüfung, Verhaltenserkennung oder stündliche Updates der Virensignaturen. Kompetente User können sich zwar durchaus mit einer Kombination aus mehreren Gratisprogrammen einen wirksamen Schutz zusammenstellen, für Otto Normalanwender ist das aber nicht praktikabel.
Einzig die aktuelle Gratisversion von AVAST ist nur minimal gegenüber der Vollversion eingeschränkt und damit zumindest bedingt empfehlenswert.

Die kostenpflichtigen Lösungen der bekannten großen Anbieter sind allesamt auf ähnlichem Niveau, wer in den Tests von Computerzeitschriften knapp die Nase vorne hat, ändert sich von Jahr zu Jahr. In einem Test  der c’t in Heft 20/2011 lag die Erkennungsleistung aller Programme über 95%, verdiente sich also ein “sehr gut”. Bitdefender, G Data, Kaspersky, Norton und Panda lagen hier auf Augenhöhe, das kostenlose “Microsoft Security Essentials” fiel dagegen deutlich ab.

Dem Ergebnis von Stiftung Warentest in Heft 4/2012 sollte man nicht vertrauen => http://www.medien-sicher.de/2012/03/virenschutz-untauglicher-test-der-stiftung-warentest/

Wer einen älteren Rechner hat und vom Virenschutz nicht allzu sehr ausgebremst werden möchte, ist aktuell mit Kaspersky und Norton gut beraten. Das kann sich aber mit jeder Folgeversion wieder ändern.

Besitzer von Smartphones sollten darauf achten, ob im Preis auch eine Antivirus-App enthalten ist, wie z.B. bei G Data.

Aktuell liegt Kasperski in einem Test der Zeitschrift PC GO vorne, bei der CHIP gewinnt F-Secure, aber auch Bitdefender, ESET, Norton oder G-Data konnten sich in Tests schon vorne platzieren.

G-Data ist ein Preis-Leistungs-Tipp und bietet hohe Erkennungsraten, bremst aber v.a. ältere Rechner spürbar aus, weil es gleich zwei Scanmodule einsetzt.

 

 


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