Clash of Clans – ein (weitgehend) kontrollierter Selbstversuch…

Als nach meinen Siebtklässlern erst meine eigenen (erwachsenen) Kinder und schließlich auch noch meine Frau anfingen, Clash of Clans (CoC) zu spielen, war es an Fronleichnam 2014 geradezu unausweichlich, mir – natürlich rein wissenschaftlich-präventiv motiviert – ein Bild von diesem schon unter Grundschulkindern sehr populären Spielchen zu machen, das auch im Privatfernsehen massiv mit grafisch aufpolierten Spots beworben wird, die mit der Minimalgrafik der App nichts zu tun haben.

In Googles PlayStore ist das Spiel schnell gefunden, ein erster Blick in die AGB zeigt: „Unsere Geschäftsbedingungen und Datenschutzrichtlinien regeln außerdem, dass das Mindestalter zum Spielen oder Herunterladen von Clash of Clans 13 Jahre beträgt.“ Na gut, diese Hürde habe ich dann ja schonmal haarscharf genommen…

Die ca. 50 MB große App ist schnell installiert, das Spiel fordert dabei keine fragwürdigen Berechtigungen ein. Beim Spielstart ertönt ein martialischer Begrüßungsjingle, woraufhin prompt mein Sohn aus seinem Zimmer ruft: „Papa, du spielst jetzt nicht im Ernst auch CoC?“. Na gut, ertappt, Handy leiser gestellt und weiter…

Screenshot_2014-07-21-22-26-46Ich werde zunächst aufgeklärt, dass CoC kostenlos spielbar ist, aber der Fortschritt durch „In-App-Käufe“ beschleunigt werden kann, und dass man dafür einen Passwortschutz einrichten kann (erster wichtiger Tipp für Eltern!). Hier kommt noch einmal der Hinweis, dass das Spiel erst ab 13 Jahren freigegeben ist.

Jetzt geht es los, das grafische Gestaltung des Spiels erinnert mich spontan an „Siedler 4“ von Blue Byte, das wir zuhause schon Anfang der 2000er sowohl einzeln als auch über das Heimnetz gespielt hatten. Es zeigt sich allerdings schnell, dass CoC von den Handlungsmöglichkeiten und vom Spaßfaktor her auch nicht annähernd an diesen Klassiker heranreicht, dafür ist es viel zu spartanisch konzipiert.

Als Startkapital besitze ich je 750 Gold und Elixier sowie 500 Juwelen. Mein quadratisches Spielareal ist mit einer Hütte („Rathaus“), einer Bauhütte, einer Goldmine sowie einem Lagerfeuer spärlich bebaut. Daneben gibt es Steine, Bäume, Baumstümpfe, Sträucher, ein paar Blümchen und eine Ruine, die ich später zur Clanburg restaurieren kann. Wunderschön? Na ja…

Screenshot_2014-07-21-15-53-30 Screenshot_2014-07-21-15-52-33Eine nette, aber namenlose Dorfschöne erklärt mir geduldig das Spiel und zeigt mir den „Shop“, in dem ich u.a. Waffen, Rohstoffminen und –lager kaufen kann. Die erste Kanone kostet 250 Gold und ist nach 60 Sekunden fertig. Kaum ist sie eingerichtet, sehe ich einen Koboldangriff, den meine neue Kanone souverän abschmettert. Zur Belohnung darf ich anschließend selbst einen Angriff starten, den ich natürlich gewinne, und zur Belohnung wird mein Kapital auf je 1000 Gold und Elixier aufgestockt. Yessss, das fängt ja gut an, ein Tröpfchen Dopamin plätschert zart in mein Belohnungszentrum!

Screenshot_2014-07-21-21-06-48Allerdings nerven die billigen Kampfgeräusche, die Hintergrundmusik und die seltsamen Laute, die meine Tutorin von sich gibt, also erst einmal ins Einstellungsmenü, alle Töne abstellen.

Screenshot_2014-07-21-20-27-05Jetzt schnell eine zweite Bauhütte, einen Elixiersammler und ein Elixierlager bauen, dabei wird mir jedesmal angeboten, die Bauzeit mit dem Einsatz von Juwelen zu verkürzen. Da von meinen ursprünglichen 500 nur noch die Hälfte übrig und die Bauzeit kurz ist, verkneife ich mir das. Das „Trainieren“ der ersten 20 knubbeligen Soldaten dauert dann allerdings über 6 Minuten, da macht sich ein erstes nervöses gedankliches Kribbeln in Richtung Juwelen bemerkbar, immerhin hat meine Tutorin gerade ordentlich meinem Ego geschmeichelt und mich „Häuptling“ genannt…

Während das Training läuft, fallen mir weibliche Wesen auf (die Schwestern der Rothaarigen? Zumindest tragen sie das gleiche Outfit…), die ziel- und sinnlos über die Spielfläche laufen, ab und zu an einem Gebäude oder einem Baum stehen bleiben und sich dabei die Hände reiben – oder klatschen sie? Eine Funktion im Spiel haben sie jedenfalls nicht.

Nachdem die Soldaten bereit sind, soll ich ein paar Kobolde verprügeln und werde in das Kampfmenü geleitet. Links kann ich später Kämpfe gegen andere Spieler auswählen, rechts ist der Einzelspielerparcours.

Screenshot_2014-07-21-20-59-03Screenshot_2014-07-21-20-59-41Screenshot_2014-07-21-21-00-02

Das winzige Kobolddörfchen ist schnell platt gemacht und neben der materiellen Belohnung habe ich mir jetzt auch endlich meinen Namen verdient.

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Nachdem ich anschließend für 1000 Goldstücke das Rathaus auf Level 2 gebracht habe, werde ich von meiner rothaarigen Tutorin in die Selbständigkeit entlassen.

Screenshot_2014-07-21-21-04-41 Screenshot_2014-07-21-21-04-18Screenshot_2014-07-21-21-36-16Jetzt heißt es, die diversen Gebäude und Verteidigungsanlagen auf höhere Level („Upgrade“) zu bringen, dabei verlängern sich mit jedem Level die Baukosten sowie die Bauzeit, die am Ende bis zu 14 Tage betragen kann. Für die ersten drei Tage habe ich als Anfänger einen Schutzschild, der verhindert, dass ich angegriffen werde, weitere Schilde kann ich im Shop kaufen – vorausgesetzt, ich habe genügend Juwelen… die Nachricht „Boss, unser Schutzschild läuft bald ab“ macht mich unruhig, vielleicht doch einen neuen kaufen…? Schüler erklären mir, wie man kostenlos Angriffe abwehren kann: Einfach permanent im Spiel bleiben, solange man aktiv ist, kann man nicht angegriffen werden – also legt man bei den Hausaufgaben das Handy auf den Schreibtisch und tippt allle paar Sekunden auf das Display… Wie das auf die Hausaufgaben wirkt, kann ich mir vorstellen, ich probiere den Effekt lieber nicht bei meinen Englischklausuren aus, obwohl das sicherlich eine äußerst schülerfreundliche Korrektur wäre.

An dieser Stelle wird dann auch klar, was es mit dem Shop auf sich hat: Ich kann mir Dinge mit den Ressourcen, die ich im Spiel erwirtschaftet oder erkämpft habe, dazu kaufen – oder ich peppe mein Dorf auf und beschleunige die Bauerei, indem ich mir für echtes Geld Juwelen dazu kaufe. 500 gibt’s für 4,99 €, dafür bekomme ich z.B. eine dritte Bauhütte, kann also drei Gebäude gleichzeitig bauen. Oder ich kaufe mir für 89,99 € satte 14.000 Juwelen, damit geht so Einiges! Die einfachste Bezahlmöglichkeit finde ich z.B. im Supermarkt, wo ich Google Play Cards oder Paysafe Cards im Wert von bis zu 50 € pro Stück kaufen kann.

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Rein im Dienste der Wissenschaft, kaufe ich mir gleich mal eine dritte Bauhütte (4,99 €), um das Ganze zu beschleunigen, ich habe schließlich nicht ewig Zeit… Aber als kurz darauf meine Frau mit Kennerblick auf mein Dorf sofort sieht, dass ich Geld in einen dritten Baumeister investiert habe, erklärt sie mich spontan für bekloppt. Immerhin verteidigt mich mein Sohn mit dem Hinweis auf die berufliche Notwendigkeit. Den Einwand meiner Frau, er gebe schließlich auch kein Geld für das Spiel aus, pariert er prompt, er habe ja schließlich auch kein festes Einkommen, Papa dagegen schon. 🙂

Mein Dorf wächst und gedeiht, Mauern werden gebaut und verstärkt, neue Waffen dazu gebaut, weitere Minen und Lagerstätten. Als mein Schild ausläuft, werde ich nachts angegriffen und mein komplettes Dorf wird dem Erdboden gleich gemacht! Schreck am Morgen, wie jetzt, alles wieder von vorne? Aber wie von Geisterhand baut sich mein komplettes Dorf innerhalb weniger Sekunden wieder auf – nur etliche Rohstoffe habe ich eingebüßt, puh. Und zum Ausgleich für den Verlust habe ich jetzt wieder einen Schutzschild für die nächsten 12 Stunden! Der dahinter stehende Plan der Spieleentwickler ist leicht zu durchschauen – man will ja keinen frustrieren, ich soll doch weiterspielen, anstatt entnervt aufzugeben, und dann am Ende doch ein paar Euro in mein Dorf investieren, um Angriffen besser stand zu halten… Laut dem Forbes Magazin scheint diese Free-to-play-aber-eigentlich-doch-nicht-Taktik aufzugehen, schon im Jahr 2013 soll Hersteller Supercell mit seinen Top-Spielen „CoC“ und „Hay Day“ täglich 2,4 Millionen $ eingenommen haben!
http://www.forbes.com/sites/karstenstrauss/2013/04/18/the-2-4-million-per-day-company-supercell

In den folgenden Tagen baue ich mehr Waffen, Rohstoffminen und –lager und bringe meine Gebäude auf höhere Level – die zunehmende Bauzeit fängt an zu nerven! Solange alle Bauarbeiter für mehrere Stunden oder gar Tage beschäftigt sind, kann ich nichts tun, außer Soldaten zu trainieren und mir mit Angriffen gegen andere Spieler oder auf der Koboldkarte ein paar zusätzliche Ressourcen zu ergattern – natürlich vorausgesetzt, ich gewinne. Die im Kampf eingesetzten Truppen sind in jedem Fall „verbraucht“ und ich muss neue trainieren, auch das kostet wieder Elixir. Das Rathaus auf Level 6 zu bringen dauert 3 Tage und kostet 750.000 Goldstücke (boah!) aber das brauche ich, sonst kann ich keine weiteren Mauern bauen. Level 7 würde 6 Tage und 1.25 Millionen verschlingen, dazu müsste ich erstmal meine Goldspeicher mit Elixir auf das entsprechende Fassungsvermögen aufrüsten. Wenn ich darauf verzichte, kann ich meine Goldminen nicht über Level 10 hinaus upgraden.

level22 level15

Die Sache mit dem Schutzschild macht mir echtes Kopfzerbrechen: Mein Goldlager fasst exakt die 1.25 Millionen, die ich zum Rathausupgrade brauche, aber mit jeder feindlichen Attacke gehen mir Zehntausende verloren. Der aktuelle Schutzschild läuft blöder Weise nachts um 4 Uhr aus! Soll ich mir den Wecker stellen, damit ich um 4 schnell mal die Goldminen leeren und das Rathausupgrade anschubsen kann? Oder kaufe ich mir doch einen verlängerten Schutzschild dazu? Schließlich muss ich um 7 aufstehen, ein echtes Dilemma…

Auf der Suche nach Clans mache ich übrigens merkwürdige Entdeckungen…

Deutsches Reich Hakenkreuz

Einige Monate später: Meine Achtklässler haben mich eingeladen, ihrem Clan „Killerkekse“ beizutreten, ich fühle mich ernsthaft geehrt. Als ich nachmittags meine Beitragsanfrage für den geschlossenen Clan stelle, erkennt mich einer der Jungs nicht und blockiert mich! Als die anderen das mitbekommen, herrscht große Aufregung und der Übeltäter wird spontan vom Vize-Anführer zum normalen Mitglied degradiert, nach einiger Jammerei und Reue allerdings gnädig rehabilitiert. Die Clankriege mit meiner Beteiligung verlieren wir allesamt, u.a. weil nur wenige Mitglieder ihre beiden Angriffe ausspielen – was mich einerseits ein bisschen ärgert, andererseits einigermaßen beruhigt, denn offensichtlich investieren die meisten meiner Mitspieler nicht übermäßig viel Zeit in dieses Spiel, auch wenn unser Clan-Anführer immer wieder mal erfolglos versucht, Druck aufzubauen: „Wer nächste Woche nicht mindestens 40 Truppen spendet, wird gekickt!“.

Screenshot_2015-05-26-14-13-50Bautechnisch ist das oben beschriebene Rohstoff-Dilemma mittlerweile auf die Zielgerade eingebogen: Ich bin inzwischen auf Level 73 angekommen – und damit der Drittstärkste bei den Killerkeksen, obwohl ich kaum Zeit in das Spiel investiere. Es ist auch kaum möglich, die Dorfentwicklung ohne Zukäufe zu beschleunigen. Mein Rathaus ist auf Level 9 und das Upgrade auf Level 10 würde mich 4 Mio. Gold kosten, aber ich verliere an jedem Tag durch feindliche Angriffe mindestens ebenso viele Rohstoffe wie meine Minen produzieren. Auch die letzte noch mögliche Verteidigungswaffe, den X-Bogen, kann ich nicht bauen, weil ich die dafür nötigen 3 Mio. Gold nicht zusammenbekomme. Entweder bin ich einfach zu blöd, oder dahinter steht der Plan, dass ich dem Druck nachgeben und mir im Shop Juwelen kaufen soll, um diese Hürde zu überwinden. Warum ein 13jähriger aus dem Freundeskreis meiner Schüler 150 € in dieses Spiel investiert hat, kann ich an dieser Stelle nachvollziehen, da hat die Impulskontrolle wohl noch nicht wirklich funktioniert…

Auf Level 73 bin ich inzwischen an einem Punkt angekommen, an dem ohne Investitionen gar nichts mehr geht. Die 3-4 Millionen Gold oder Elixir, die ich für die nächsten Verbesserungen bräuchte, erreiche ich nicht, weil mir durch Angriffe jeden Tag Hunderttausende geraubt werden. Seit Wochen trete ich auf der Stelle. Diese zunehmenden Frustrationserlebnisse sind offensichtlich beabsichtigt und der Plan der Entwickler ist reichlich durchsichtig: Den Spieler erst einmal lange genug an das Spiel binden, um am Ende ordentlich abzukassieren. Ich kann diesem Konzept locker wiederstehen, aber bei Kindern sieht das sicherlich ganz anders aus, wenn sie vor der Wahl stehen, sich entweder Juwelen dazu zu kaufen oder nicht mehr vorwärts zu kommen.

Da das Spiel mittlerweile ohnehin todlangweilig geworden ist, steige ich an Fronleichnam 2015 aus, bleibe den Killerkeksen aber als Karteileiche noch eine Weile erhalten – um ab und zu mal rein zu schauen, was so abgeht… 😉


Kommentare

Clash of Clans – ein (weitgehend) kontrollierter Selbstversuch… — 12 Kommentare

  1. Bin 43 und nahe lvl 70 mit RH 7 auf max.Wie du schon sagtest,rotzelangweilig.Wartezeiten von mehr als 30Minuten.Richtig Schnitte habe ich nur bei der Nachtschicht.Wer andere Hobbys hat wie ich,sollte sich eher dem zu wenden,was ich jetzt auch tun werde.War ne geile Zeit,aber die Zeit ist mir zu schade. kein Spiel mehr für zwischendurch.Dann lieber “Farkle” Knobeln.

  2. sooo witzig ge- und beschrieben!!!! Danke, auch für die anderen hilfreichen Artikel!

  3. Das man ab diesem Punkt nicht ohne Geld zu investieren weiter kommt ist Falsch. Der Fehler liegt daran, dass sie viel zu schnell voran wollten ohne die einzelnen Rathausstufen voll auszubauen. Dadurch macht es es Gegnern leicht ihre kompletten Resourcen schnell zu erbeuten. Rathaus 9 mit den Mauern? Kein Wunder! Den Fehler machen aber viele die das Spiel nicht verstehen. ( nicht böse gemeint) schönen Gruß

  4. …was vermutlich daran lag, dass ich nicht mehr als 5 Minuten pro Tag in das Spiel investieren konnte/wollte, dafür fand ich es auch zu langweilig 😀

  5. Ich spiele das Spiel bereits seit geraumer Zeit & bin auch schon ziemlich gut darin geworden. Ich habe dort alle Bauhütten aufgebaut, die man aufbauen kann, habe mein Rathaus auf Level 9 sowie meine Meisterhütte auf Stufe 4 gebracht & XP-Level 86 erreicht. Ich habe keinen einzigen Cent ins Spiel investiert. Somit kann ich Florians Standpunkt nur zustimmen.
    Netten Gruß

  6. Hallo zusammen,

    ich kann meinen beiden Vorrednern, „Florian“ und „Desert“ nur zustimmen. CoC ist eines der wenigen Server-Spiele in diesem Segment, in denen ein Spieler, welcher kein Geld investiert, ebenso alles erreichen kann, wie ein Spieler, der Geld investiert. Es gibt also keine Premium-„Segmente“ die dem nicht-geldausgebenden Spieler verwehrt blieben. Auch wird für diese Spielergruppe keine nervige Werbung o.ä. zugeschaltet. Zudem ist die Spielbalance absolut gerecht – Spieler, welche Geld in das Spiel stecken, können sich keine signifikanten strategischen Vorteile erkaufen oder gar eine Überlegenheit. Natürlich ist, wie im echten Leben nichts umsonst, und man zahlt mit der Währung Zeit (oder vielleicht eher Geduld?).
    Aber auch ein Spieler, welcher kein Geld ausgibt, bekommt regelmäßig kleine Summen der im Spiel verwendeten Währung (also Juwelen) ohne dafür irgendwelche, zusätzlichen Extraanforderungen erfüllen zu müssen. Bei Sparsamkeit, kann also auch dieser Spieler sich ab und an einen Fortschritt erkaufen.

    Zu ihrem Dorf (auch „Base“ genannt“), Herr Steppich, muss ich „Florian“ ebenso zustimmen. Sie haben ihr einziges Augenmerk darauf gerichtet Ihr Rathaus weiterzuentwickeln (zu „leveln“), ohne für vernünftige Truppen (= Angriffsstärke), Abwehr, Mauern etc. zu sorgen. Diese wird „rushen“ genannt – und kommt bei einem Großteil der CoC-Gemeinde überhaupt nicht gut an (evtl. Ausnahme: intelligentes Rushen basierend auf großem Hintergrundwissen). Hätten Ihre Schüler sie nicht in den Clan aufgenommen, hätten sie schon bei der Clansuche massive Probleme gehabt.
    Fakt ist zudem, das mit steigendem Rathaus-Level, auch die Beute, die Sie an Angreifer verlieren. Dies und die Tatsache, dass der Rest Ihrer Base „komplett“ unterentwickelt sind/waren, hat sie natürlich in diese missliche Lage gebracht. Ich möchte auch nicht ausschließen, dass in diesem Fall nur noch reale Investitionen helfen können. Daher wäre ein Neuanfang das Beste…

    Was mir, wie bei Ihnen, aber auch in Artikeln (Print & Web) auffällt ist, dass Spieler um oder Ü30 (wozu ich auch gehöre), dass Spielkonzept nicht erfasst haben und deshalb die aufkommender Langeweile monieren, welche einen zu Käufen von Ressourcen verleite.
    Diese Spiel ist nicht vergleichbar mit den PC-Spielen der 90er/00er Jahre. Es kann nicht mit „Siedler“ oder „Civilization“ aber auch nicht mit Jump’n’Run, Taktik/Shooter oder auch Sport-Games verglichen werden – selbst Tetris hat ein anders Konzept…
    Dieses Spiel ist nicht dafür konzipiert möglichst schnell möglichst viel zu erreichen. Es ist auch nicht dafür gemacht es möglichst schnell durchzuspielen (wie PC-Spiele, welche nach können in 3h bis 6 Monaten komplett durchspielbar waren)– es gibt nämlich hier keinen eigentlichen Endpunkt. Diese Spiel kann man mehrer Jahre spielen ohne auch nur in die Nähe der aktuell besten/Level-höchsten Spieler zu kommen (für die es aber auch Erweiterungen gibt/gab)… Man ist nie wirklich fertig.
    Ebenso irrig ist die Annahme, dass CoC einen, für eine am Stück dauernde, längere Spielsession, beschäftigt hält und immer wieder Neues/Beschäftigung /Anreize bietet (evtl. Ausnahme Hardcore-Gamer mit 8+ Accounts) – wie gesagt es ist nicht vergleichbar, mit PC-Spielen, welche man durchaus auch mehrere Stunden ununterbrochen spielen kann, ohne Pause/Langeweile.
    Vielmehr spielt man diese Spiel (mehrmals) am Tag für kurze Zeitspannen: sammelt Ressourcen, reaktiviert seine Fallen/Abwehr nach Angriff; fragt nach/spendet Truppen, macht einen Angriff, verbessert ein Gebäude etc. . Wenn einem dies bewusst ist, wartet/langweilt man sich auch nicht oder steckt aus Ungeduld Geld in das Spiel (wie gesagt, es gibt sowieso keinen eigentlichen Endpunkt). Eigentlich ist es ideal um die im Alltag auftretenden Wartezeiten zu überbrücken und dann z.B. am Abend eine etwas längere Spielphase (0,5h, 1h…) einzulegen, wenn man Lust hat. Aber CoC „zwingt“ einen nicht (massive Spielnachteile, da man ausgerufene Etappenziele/Challenges nicht erfüllt) jeden (eine gewisse Zeit) Tag präsent zu sein um auch nur mithalten zu können. Hier gelingt der Einstieg auch nach einem Jahr ziemlich reibungslos…

    Die häufig Kritik, dass Spieler dazu gezwungen werden würden geradezu reales Geld zu investieren, um mithalten zu können etc., kann ich größtenteils nachvollziehen, aber lehne es entschieden ab dies CoC als anzulasten/vorzuwerfen. Wie gesagt, der Spieler erfährt keinerlei Nachteile, wenn er kein Geld reinsteckt. In meine Augen führen nachfolgende Punkte zu der ungerechtfertigten KritiK:
    – Das Spielprinzip wurde nicht verstanden, und der Spieler glaubt möglichst schnell möglichst weit kommen zu müssen.
    – Fehlende Geduld! Dies macht mich immer wieder stutzig, tlw. Sogar fassungslos (bei erwachsenen, gebildeten Menschen). Ich bin immer wieder verwundert, wie viele Spieler (gerade viele Erwachsene) die Wartezeiten bei nichtmonetärer Spielweise als Hauptgrund/perfides Kalkül von Supercell anführen, welche einen zur Geldausgabe förmlich zwinge. Ist Geduld nicht eine Tugend? Wird Geduld nicht bei vielen Situationen/Tätigkeiten/Handlungen in der realen Welt vorausgesetzt? Wird Geduld nicht auch von Kindern/Heranwachsenden immer wieder gefordert? Werden nicht immer wieder Beispiel (ob privat/öffentlich) erwähnt/publik gemacht, um die negativen Konsequenzen aufzuzeigen?
    Also warum sollte es in diesem Spiel anders sein als im echten Leben? Warum erliegen manche/viele der irrigen Annahme, dass man in der Spielewelt sofort alles bekommen kann? Oder sie sehen dies sogar als eine Art Grundrecht an und beschweren sich dann, dass dieses nicht vorhanden ist und sie es sich erkaufen müssen? Eigentlich muss man nur bereit sein etwas Geduld aufzubringen.
    Wer keine Geduld aufbringen kann, der zahlt eben mit echtem Geld und wer bereit ist zu warten/geduldig ist, der zahlt nicht mit Geld sondern mit Wartezeit, welche aber komplett frei gestaltbar ist und nicht im Spiel verbracht werden muss (Zeit für das echte Leben).
    Fakt ist zudem, dass Supercell eine Unternehmen und keine Wohltätigkeitsorganisation ist und Unternehmen müssen Geld verdiene – klar, dass sie evtl. verlockende Angebote machen, aber sie zwingen niemanden diese zu kaufen.
    – Profilierungsbedürfnis/Geltungssucht: dies beides, wie ich manchmal feststellen muss (subjektiv sind hier männliche Spieler verstärkt vertreten), ist ein andere Grund Geld zu investieren, und dann häufig nicht wenig. Man will stärker, besser, weiter sein als die anderen mit dem Ziel bewundert zu werden und Anerkennung/Bewunderung zu erhalten. Wenn dies durch die persönliche Spielweise nicht möglich ist, bzw. zu lange dauert um andere zu übertrumpfen, dann erkauft man sich diese Anerkennung eben. Aber was hat dies mit CoC zu tun? Solche Menschen gab es immer und wird es immer geben. Manche erkaufen sich einen Status bei Coc andere eine Uhr manche verschulden sich für „Mein Haus, mein Auto, meine Frau“. Also…
    – Suche nach Anerkennung und Gruppenzugehörigkeit: Dies ist der einzige Argument, welches ich nachvollziehen kann, dass CoC seine Spieler zum Geldausgeben „animiert“. Hier liegt die Intention in der Ursache, mit seinem Umfeld mithalten zu können und somit Teil der Gruppe zu sein – dahinter steht die (begründete) Angst von der Gruppe/dem Umfeld ausgeschlossen oder sozial degradiert zu werden. Natürlich gibt es in allen Altersgruppen, Spieler (Grundschule bis Rentner), welche meine sich mit Geld Zugehörigkeit erkaufen zu können… Aber ( und dies ist der Punkt, den ich auch äußerst kritisch sehen) sind hier gerade Teenager betroffen. Es gibt eben dies 1-2 Jahre, in denen es absolut wichtig ist mit seinen Freunden mithalten zu können und anerkannt zu werden. Und wenn dies CoC miteinschließt, besteht natürlich die Versuchung (bzw. wird diese natürlich auch in die Tat umgesetzt) Geld auszugeben, um den Gruppenanschluss nicht zu verlieren, überhaupt erst als „würdig“ wahrgenommen zu werden, seinen Status zu verteidigen oder bestenfalls „aufzusteigen. Schlimmstenfalls wird hier wirklich viel Geld für einen nicht greifbaren Wert ausgebeben mit negativen, real-sozialen Folgen… Aber wie soll man so etwas wirklich erfolgreich unterbinden? Ein Elternhaus, welches den Charakter des Teenager stärkt , sowie eine Erziehung mit Geld umzugehen ist hier höchstwahrscheinlich, dass wirksamste Mittel um solche „unnötigen“ Geldausgaben kleinzuhalten.
    Aber diese Phase im Teenageralter es gab auch schon bevor CoC, gegen Ende der 90er hatten Teenager-Altersgenossen manchmal mehrere hundert Euro (damals DM) Handy-Schulden, da es absolut cool war, ständig mit jedem in Kontakt zu stehen und damit anzugeben, dass man mit seinem Handy ständig mit jedem überall telefonieren kann (freie SMS und Telefonflat waren damals noch ein Fremdwort). Zudem habe ich den Eindruck, dass für die Jugend damals, bereist im frühen Teenageralter und viel mehr als heute, Zugehörigkeit durch das Mitmachen beim Zigarettenrauche und Alkoholkonsum (evtl. auch Kiffen) definiert wurde – mit realen körperlichen Negativeffekten . Ein Trend der (gerade bei jungen) Teenagern seit Jahren rückläufig ist – besonders seit Aufkommen des Smartphones.
    Ich möchte damit überhaupt nicht beschönigen, ich glaube nur dass gerade in dieser Entwicklungsphase viele Versuchungen lauern, denen man erliegen kann. CoC ist eine dieser Versuchungen…
    – Übertriebene Verehrung: viele Langzeit- CoC-Spieler kennen natürlich Spieler, welche in hohen Liegen Spielen erfolgreich sind und auch eine Internet-Präsenz haben. Natürlich sind diese Spieler irgendwie Vorbild und man möchte vielleicht auch irgendwann das gleiche Spielniveau erreichen. Je nach Charakter tangiert einen dies nicht, man verfolgt es mit Interesse aber Distanz oder man wird Fan. Aber, wie im echten Leben (Musiker, Influencer, Schauspieler…), reicht dies manchen Leuten nicht und sie wollen genau wie ihr Idol sein, diese stecken natürlich auch Geld in das Spiel, um genauso gut zu werden… Aber that’s life. Es gibt eben Menschen, die ihren Idolen in einem „ungesunden Ausmaß nacheifern.
    – Zu guter Letzt investieren E-Sportler und Hardcore-Gamer häufig (auch sehr hohe) Geldbeträge in das Spiel, aber auch sehr viel Zeit. Diese Menschen sind sich aber durchaus bewusst was sie tun und haben sich dafür aus freien Stücken entschieden. Natürlich kann deren Präsenz unter den Topspielern andere Leute animieren Geld zu investieren (… Neid, Anerkennungssuche s.o.). Spielsüchtige lasse ich hier aus… dies ist ein sehr ernstes Thema, aber nicht CoC spezifisch.

    Bezüglich des „angeblich“ geforderten Zeitaufwands, den CoC erfordert wenn man Mitglied in einem Clan ist (Clanchat, Clankriege, Clanspiele), kann ich auch keinen direkten Kritikpunkt oder aufgezwungene/s Handeln/Präsenz erkennen welche den Spieler unter Druck setzt oder zur Teilnahme zwingen würde. Abgesehen von der kritischen Teenagerphase, bei der solche Aktivitäten natürlich „Pflicht“ und „überlebenswichtig“ ist um dazuzugehören hat jeder Spieler die freie Wahl, in welche Richtung er spielerisch gehen will und wieviel Zeit er dafür bereit ist zu investieren.
    Es besteht kein Zwang sich überhaupt einem Clan anzuschließen, da man auch komplett clan-los Spielen kann und keine übermäßigen Nachteile erfährt– es wird nur mehr Zeit und etwas Frusttoleranz brauchen, da man nicht auf die von Clanmitgliedern gespendeten Clanburg-Truppen, welche im Falle eines Angriffs auf das eigene Dorf, diese verteidigen und so die Verluste abschwächen zurückgreifen kann. Bei der Entscheidung einem Clan beizutreten hat man komplett freie Wahl – hinsichtlich des spielerischen Niveaus, Aktivität, Können, Ziele etc.:
    – Zuerst einmal, wie erwähnt, clanlos/ohne Clan.
    – Es gibt Clans die bis auf Spende von Truppen äußerst/komplett inaktiv sind
    – es gibt „Kaffeeklatsch-Clans“ deren Mitglieder sich gerne im Chat austauschen und die Gemeinschaft genießen und mal mehr mal weniger spielerische Hingabe erwarten
    – es gibt Clans bei denen einmal im Monat ein Clankrieg stattfindet
    – es gibt Clans die Nichtteilnahme am Clankrieg akzeptieren
    – es gibt Clans die 1-2 mal die Woche einen Clankrieg starten (manche erwarten die Teilnahme, manche nicht) – viele haben dabei feste Wochentage und Uhrzeiten (also planbar)
    – es gibt Clans die bei Clankriegen keine Wert auf Trophäen (Gewinnen) setzten, sondern nur möglichst viel Ressourcen erbeuten wollen
    – es gibt Clans, welche äußerst kommunikativ sind und dies von ihren Mitgliedern erwarten (Clanchat, Instagramm, Whatsapp..) – aber es gibt auch viele Clans, bei denen die Spieler „Ruhe“ bevorzugen und ständiger Austausch und Dauerpräsenz nicht praktiziert wird und auch nicht gewünscht ist.
    – Es gibt Clans, die Trophäen gewinnen wollen, aber alles als ein Spiel betrachten und wissen, dass es sich nur um ein Spiel handelt
    – E gibt Clans, die wirklich gewinnen wollen (um Aufzusteigen und letztendlich zu den besten zu gehören) – hier wird wirklich totales „Commitment“ gefordert und eine permanent gute Leistung
    – Es gibt auch Clans, die irgendwo zwischen den beiden zuvor genannten pendeln.
    Wie nach dieser Auflistung ersichtlich, ist das Argument, des „ständig verfügbar sein müssen“ auch nicht valide. Auf jeden Topf passt ein Deckel und genauso kann jeder Spieler einen passenden Clan finden. Zudem kann man einen Clan auch jederzeit sofort verlassen… Wenn man sich allerdings unbekannten Mitspielern, deren echten Namen man meist noch nicht einmal kennt, mehr verpflichtet fühlt als seinen echten Freunden und Bekannten, der sollte evtl. seine gesamte Einstellung/Prioritäten überdenken oder tut dies in Kombination mit Geldinvestitionen aus o.g. Gründen.

  7. Fortsetzung

    Zuletzt zu mir:
    Ich spiele CoC nun seit 3,5 Jahren. Ich kannte es zuvor durch meine Partner, der es damals schon 1,5 Jahre spielte (und von dem ich manchmal genervt war, weil er in kleinen Pausen immer mal diese Spiel aufrief). Von ihm habe ich auch den Goldwerten Tipp erhalten, mein Dorf komplett auszubauen, bevor ich mein Rathaus auf das nächste Level erhebe. Ich habe mich dran gehalten (mehr als er 😉 ) und bereue es bis heute nicht.
    Ich habe am Anfang meine Juwelen in eine weitere Bauarbeiterhütte investiert und später dann irgendwann in all verfügbaren. Das erste und zweite Jahr habe ich eigentlich überhaupt kein Geld in das Spiel investiert, auf den niedrigeren Leveln, auf denen ich mich damals befand, gab es auch noch keine wirklich verlockenden/lohnende Angebote. Und Geduld hatte ich genug (habe auch meine im Spiel erhaltenen Juwelen gespart)…
    Inzwischen bin habe ich ein fast maximal ausgebaute Rathaus Level 9 und immer noch die nötige Geduld. Und immer noch keine Langeweile, auch der Ausbau zum Ende etwas eintönig ist, aber dafür hat man auf der nächsten Stufe gleich mehr Erfolg!
    Allerdings bin ich inzwischen ein Gelegenheitskäufer – nicht um Bauarbeiten zu beschleunigen, da zählt weiterhin Geduld. Aber manche Angebote (Ressourcen + Juwelen o.ä.) erscheinen mir fair/“lukrativ“/attraktiv – für dies gebe ich dann auch gerne etwas Geld aus. Dabei lohnt sich aber definitiv Nachrechnen und auch der Zeitpunkt muss passen (sonst zahlt man drauf).
    Also gebe ich im Schnitt 10-20€/Quartal für CoC aus, welches ich als bewusste Investition betrachte, da ich fast täglich für 5-60min diese Spiel spiele und immer noch Spaß am Spiel habe und weiß, dass ich noch viele Jahre spielen kann und dabei kontinuierlich weiterwachse. Ich betrachte diese Ausgaben also nicht als „rausgeschmissenes Geld“. Vielmehr fallen sie in die Kategorie „sich etwas gönnen“ genauso, wie z.B. ein Kaffee bei Starbucks, ein Barbesuch, der Kauf des x-ten Kleidungsstücks (weil es doch so besonders ist) oder Aufwendungen für ein anders Hobby. Natürlich müsste ich das CoC-Angebot nicht kaufen, genauso wenig wie die anderen nicht lebenswichtigen Dinge, aber manchmal gönnt man sich eben etwas.

    Ich hätte nicht gedacht, dass dies so ein langer Text wird, aber es tut gut mal mit den meisten Missverständnissen aufzuräumen.

    Beste Grüße.

  8. Besten Dank für die epischen Kommentare 😀
    Kurze Antwort: Das Spiel hat mich nicht gepackt, ich spiele das weiterhin nur, um bei Veranstaltungen mit Eltern, Lehrern und Schülern zu wissen, wovon ich rede. Das Rathaus habe ich bewusst schnell hochgelevelt, weil ich schauen wollte, was da noch kommt. Ich war nur mal kurz in einem Clan meiner Achtklässler, um zu schauen, wie das läuft, und kämpfe nie, weil das Spiel und der Erfolg darin mir völlig egal sind.
    Falsch an Ihrem Kommentar ist definitiv, dass man ohne in-App-Käufe genauso schnell voran kommt! Viele Kinder und Jugendliche kaufen dazu, weil sie ein paar Monate Vorsprung ihrer Mitschüler ohne Zukäufe nicht aufholen können und deswegen nie mitkämpfen dürfen. Supercell hat die Steuereinnahmen von Finnland um 20 % gesteigert, das sagt alles über die Umsätze in diesen Spielen. Die meisten Erwachsenen haben das im Griff, die meisten Kinder – und um die geht es bei meiner Arbeit als Medienberater – nicht. Die spielen in der Regel auch nicht mit Unbekannten, sondern mit Mitschülern, das ist dann eine ganz andere Drucksituation.

  9. Sorry, hier eine Frage einer Nichtfachfrau in Sachen CoC. Mein Sohn spielt es schon eine ganze Weile und möchte nun auch diverse Pakete dazukaufen. Handelt es sich bei den Preisen um Einmalzahlungen oder regelmäßig monatliche? Ich habe da gar keine Ahnung und bin lieber etwas vorsichtiger.

    Danke für Eure Info.

  10. Hallo Michaela, das sind Einmalzahlungen, man kann aber bis zu 110 € pro Kauf ausgeben.

  11. Danke nachtflieger, für deinen wunderschönen beitrag!! Kann ihn nur gänzlich unterschreiben! Spiele seit 3 jahren ohne einen cent investiert zu haben und hatte nie das gefühl benachteiligt zu sein. Im gegenteil! Seitdem das nachtdorf eingeführt wurde und nun die clanspiele ist es doch fast unmöglich nicht voranzukommen! Früher gab’s nur clankriege. Und auch das war schon genug! Man bedenke: es ist kein aufbauspiel!! Es ist ein angriffsspiel!!! Für mich als erwachsener(ü30) ist es wie ein riesiges schachspiel, nur weitaus komplexer! Und abgesehen davon, cr und coc sind dafür konzipiert, sie über jahre hinweg spielen zu können.
    Mein hauptaccount ist fast rh10 maxed, habe aber noch 7 weitere accounts 😉

    Aber: für grundschüler ist das spiel auch nicht geeignet. Supercell empfiehlt es daher ab 13…die Verantwortung, dies zu kontrollieren läge bei google play und nicht zu letzt bei den eltern.
    Ich finde es schade, das es diese seite hier gibt, weil es doch ein ziemlich falsches bild zeichnet! Die grafik ist übrigens deshalb so schlicht gehalten, damit man es auch mit gedrosseltem internet spielen kann. Betrifft mich des öfteren, weil ich meine whg nicht auch noch mit wlan verstrahlen möchten! Das wäre doch mal ein thema 😉
    Es ist nur ein spiel. Und wer dazu neigt mehr als das darin zu sehen, sollte von allen handyspielen die finger lassen, denn gibt es überhaupt noch spiele ohne in-app käufe??🤔

    Noch etwas Werbung in eigener sache: ihr sucht einen guten clan? Das Wolfsrudel, lvl11. 🙂
    MFG und clash on😊✌

  12. Wie bereits gesagt geht es hier nicht um spielende Erwachsene, sondern um Kinder, und das ist ein komplett anderes Thema. Ich habe auch kein Geld in dieses Spiel investiert, aber gerade wieder einen Fall gehabt, in dem drei 11jährige zwischen 800 und 1100 € mit in-App-Käufen verjubelt haben. Pädophile Übergriffe und Schulprobleme durch Gruppendruck sind weitere Themen, die man in dieser Altersklasse auf dem Schirm haben muss. Erwachsene sind für sich selbst verantwortlich, aber bei Kindern müssen die Eltern eine Auge darauf haben, was sie spielen, mit wem sie spielen, und wieviel Zeit sie dafür aufwenden. Und in-App-Käufe sollten Eltern ebenfalls im Griff haben.
    Und übrigens: WLAN-Strahlung ist nur ein Bruchteil von Mobilfunkstrahlung 😉

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