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Samsung galaxy ace
24. September 2012
11:01
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anbeh
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Forumsbeiträge: 2
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24. September 2012
sp_UserOfflineSmall Offline

Hallo und erstmal vielen Dank für diese Plattform!

Unser Opa war so freundlich, unserer 13jährigen Tochter ein Smartphone zu schenken….seit dem hängt hier der Haussegen schief, denn alle vorherigen engen Ingernetregeln werden damit außer kraft gesetzt und das Kind hat unkontrollierten Zugang zum Netz.

Nicht gut, wie sie bereits mehrfach bewiesen hat, indem sie z.b. über Facebook verbreitet hat, sie wäre betrunken von der Polizei nach Hause gebracht worden, während sie brav zuhause gesessen hat + mit den Schwestern uno spielte…

Das Kind ist also momentan pubertären Schwankungen unterworfen, labil und ungeeignet dafür, frei + selbstverantwortlich mit dem Internet umzugehen. wie kann ich das Handy so schützen, dass es 1. nur whitelist Seiten öffnen kann? 2. Zeitlich begrenzten Internet-Zugang bietet (nach den Hausaufgaben, nach dem Sport)???

Kann es wirklich sein, dass es rundum wirklich alle 12-16jährigen mit Smartphones rumlaufen, die keine Kindersicherung drauf haben?

Wofür dann der ganze Aufwand für die heimischen pcs?

24. September 2012
11:18
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admin
Administrator
Forumsbeiträge: 18
Mitglied seit:
21. Februar 2009
sp_UserOfflineSmall Offline

Hallo,

 

die Lösung ist ebenso simpel wie durchschlagend: Kein Internetzugang auf Handys von unter 16jährigen! Kaufen Sie dem Kind eine Prepaidkarte ohne Internetflat, es sei denn, sie möchten, dass ihr sämtliche jugendgefährdenden Inhalte frei zugänglich sind und dass Tag und Nacht in Facebook und Co. gepostet wird. Das Passwort für das häusliche WLAN sollte sie natürlich auch nicht kennen.

Handys und andere mobile internetfähige Geräte sollten auch nachts auf keinen Fall im Kinderzimmer sein. Es gibt zwar auch Kindersicherungs-Apps für Handys, diese sind allerdings allesamt untauglich und leicht zu überlisten. Schlimmstenfalls würde Ihre Tochter das Gerät auf Werkseinstellungen zurücksetzen, wodurch auch die Filtersoftware entfernt würde.

Das Argument “aber alle haben das” konnte mich als Vater noch nie überzeugen, meine Kinder durften sich mit 16 Verträge mit Internetzugang zulegen, müssen das aber auch selbst finanzieren.

Schöne Grüße

Günter Steppich

24. September 2012
11:30
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anbeh
Neues Mitglied
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Forumsbeiträge: 2
Mitglied seit:
24. September 2012
sp_UserOfflineSmall Offline

Jepp. Soweit bin ich bei Ihnen. Klar, dass sie keinen Vertrag hat, aber das wlan Kennwort ist bekannt, es klebt an unseren Rechnern, mal gucken, wie ich das ändern kann.

Ich habe gehofft, ich könnte ihr das viel geliebte Ding wiedergeben, nachdem es gerade für 3 Wochen aus dem Verkehr gezogen wurde. Aber offensichtlich gibt es keine zufriedenstellende Lösung…

Danke für ihre prompte Antwort

24. September 2012
11:39
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admin
Administrator
Forumsbeiträge: 18
Mitglied seit:
21. Februar 2009
sp_UserOfflineSmall Offline

WLAN-Passwort am Rechner ist eher keine sooo gute Idee, dann kann auch jeder Besuch ihr WLAN nutzen und im schlimmsten Fall Dinge tun, die Sie richtig viel Geld kosten. Als Anschlussinhaberin sind Sie für alles verantwortlich, was über diesen Anschluss passiert, Stichwort “Störerhaftung”.

Sie sollten das Passwort ändern und geheim halten, außerdem dürfen die Kinder keine Administratorrechte an ihren PCs haben, sonst können sie das Passwort ganz einfach nachgucken.

1. Juni 2015
07:31
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keineahnung
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Forumsbeiträge: 1
Mitglied seit:
1. Juni 2015
sp_UserOfflineSmall Offline

Abgesehen von den beschriebenen technischen Möglichkeiten das Internet vom Smartphone fernzuhalten bleibt letztendlich ja nur das Gespräch mit den Kindern und die möglichst kompetente Medienerziehung. Wie Herr Steppich ja auch in seinen Vorträgen erwähnt ist der Kampf auf der technischen Seite schwer zu gewinnen. Spätestens, wenn die Kinder mit Ihrem Smartphone bei Starbucks oder McDonald aufkreuzen ist die SIM-Karte ohne Internet umgangen. Das lässt sich nur verhindern indem wir den Kindern entweder das Smartphone wegnehmen oder ihnen die enormen Risiken klarmachen und sie verantwortungsvoll genug sind sich an unsere Regeln zu halten.

Eines wünsche ich mir allerdings von den Schulen: Die Schüler sollten nicht im Schul-WLAN surfen durfen. Gerade während der Schulzeit sollte die Ablenkung durch soziale Medien so gering wie möglich sein. Durch (nicht repräsentative) Gespräche mit Eltern von anderen Schulen habe ich erfahren, dass es an fast allen weiterführenden Schulen ein WLAN für die Lehrer und den Unterricht gibt. Und das alle Schüler den WLAN Schlüssel kennen. Ist auch kein Wunder, wenn es Lehrer gibt, die das Passwort einem Schüler verraten, damit der mal schnell was für den Unterricht recherchieren kann. Natürlich dauert es dann keine 5 Minuten, bis dieser Schlüssel den Weg durch alle WhatsApp Klassenchats gemacht hat.

Kann man an Schulen nicht auf ein WLAN verzichten? Und falls nein, ist es nicht möglich das Passwort unter den Lehrern geheim zu halten und oft zu ändern? Vielleicht könnte ein Proxy, auf dem alle Lehrer sich persönlich authentifizieren müssen um ins Internet zu gelangen hilfreich sein. Das erhöht vielleicht die Hemmschwelle das Passwort an Schüler weiterzugeben.

1. Juni 2015
09:02
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admin
Administrator
Forumsbeiträge: 18
Mitglied seit:
21. Februar 2009
sp_UserOfflineSmall Offline

Die Wiesbadener Schulen haben Internetzugang über das Medienzentrum, der über einen Proxy läuft, außer dem WLAN-Passwort braucht man auch noch die Proxyadresse, um online gehen zu können. Aber auch, wenn man beides kennt, funktioniert z.B. WhatsApp darüber nicht und es ist ein Jugendschutzfilter aktiv. WLAN ist unverzichtbar, wenn man einen zeitgemäßen Unterricht machen will, dass die Passwörter immer wieder in Umlauf kommen, lässt sich leider nicht verhindern, nicht nur wegen Kollegen, die Absprachen ignorieren, sondern auch wegen anderer Möglichkeiten, die PW auf schulischen Geräten nachzuschauen.
Wir ändern unser PW gerade wieder, das wird aber nicht lange helfen. Zudem wissen die Kids inzwischen auch fast alle, wie man an seinem Handy einen Hotspot einrichtet, über den die anderen surfen können. Es reicht also einer in der Klasse mit einer ordentlichen Flatrate, um andere glücklich zu machen…
Meine Schüler dürfen ab Klasse 8 ihre Handys in bestimmten Unterrichtsphasen nutzen, die meisten haben da eh eine Internetflat (auch wenn ich das persönlich für zu früh halte), aber es gelten dafür glasklare Regeln und bei Verstößen wird das Handy einkassiert und muss von den Eltern abgeholt werden.

4. September 2015
16:05
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gubet
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Forumsbeiträge: 1
Mitglied seit:
4. September 2015
sp_UserOfflineSmall Offline

Hallo!
Die Sicherheitsapp von Gdata (Internet Security Light) bietet ein sehr gutes System zur Kontrolle des Smartphones: es gibt eine “Teenager”- und eine “Kinder”-Einstellung, die mit sehr vielen Reglements zu justieren sind. Es können Apps freigegeben werden, es kann die Lautstärke fixiert werden, es können Nutzungsdauer und Sperrzeiten eingerichtet werden und vieles mehr. Es gibt einen Kidsbrowser mit der voreingestellten Website “frag-finn.de” sowie eine White-/Blacklist-Option.
Die App verhindert (bei entsprechender Konfiguration) den Zugriff auf “Einstellungen”, so ist kein Reset des Gerätes möglich und selbst ein Tastenreset auf die “Werksteinstellungen” ist nicht möglich.
Mit € 18,99 pro Jahr ist die App zwar nicht ganz günstig, bietet aber dafür nach meinem Empfinden perfekten Schutz. Ich prüfe sie aktuell auf den Geräte meiner beiden Kinder und habe bisher keine Möglichkeit gefunden, die App zu überlisten. Falls jemand doch einen Trick findet wäre ich dankbar für einen Hinweis.
Gruß, Guido

An den Admin: Falls die namentliche Erwähnung einer App problematisch sein sollte bitte ich um Info. Da es aber viele Apps gibt läßt es sich wohl nicht vermeiden, den Namen der App oder wenigstens der Firma zu nennen.

4. September 2015
16:26
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admin
Administrator
Forumsbeiträge: 18
Mitglied seit:
21. Februar 2009
sp_UserOfflineSmall Offline

Hallo Guido,

danke für den Hinweis, und kein Problem in Sachen Werbung, da wir beide ja keine Provision von GDATA beziehen 😉

Ich würde mich freuen, wenn Sie diesen Text nochmal als Artikel erstellen würden, das Forum ist leider nicht sonderlich frequentiert.

Schöne Grüße
Günter Steppich

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