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Urteil des BVefG zur Vorratsdatenspeicherung
2. März 2010
20:16
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T.T.
Marburg
Mitglied
Members
Forumsbeiträge: 8
Mitglied seit:
7. Februar 2010
sp_UserOfflineSmall Offline

Kaum ist das Urteil erschienen, schon werde ich von Schülern angesprochen, dass man ja jetzt gefahrlos downloaden könnte und für vergangene downloads nicht mehr nachvollziehbar wäre, mit welcher IP das geschehen ist, da die Daten ja wohl gelöscht würden. 

Trügerische Sicherheit?

Wie soll man auf solche “Fragen” bzw. Anmerkungen angemessen reagieren???

Bin für Hinweise dankbar…

2. März 2010
20:19
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T.T.
Marburg
Mitglied
Members
Forumsbeiträge: 8
Mitglied seit:
7. Februar 2010
sp_UserOfflineSmall Offline

Habe gerade selber was gefunden:
Artilel zum Urteil auf tagesschau.de:

Wie sieht es mit der Speicherung von IP-Adressen aus?

Wenn Ermittlungsbehörden lediglich erfahren möchten, welcher Internetnutzer zu welchem Zeitpunkt mit welcher IP-Adresse im Netz unterwegs war, hat das Verfassungsgericht dafür erheblich geringere Hürden aufgestellt. Solche Auskünfte dürften aber nicht “ins Blaue hinein” oder “zur Verfolgung oder Verhinderung jedweder Ordnungswidrigkeit” eingeholt werden, sondern nur aufgrund eines hinreichenden Anfangsverdachts oder bei einer konkreten Gefahr. Kritiker befürchten, dass jenseits von schweren Straftaten z. B. die Musikindustrie bei der Jagd auf Raubkopierer auf die Datenherausgabe drängen könnte.

2. März 2010
20:30
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admin
Administrator
Forumsbeiträge: 18
Mitglied seit:
21. Februar 2009
sp_UserOfflineSmall Offline

Hallo,

das war auch mein erster Gedanke, als ich die Nachricht hörte. Allerdings kam kurz danach schon der erster Kommentar eines Medienjuristen in SWR3, der meinte, an der Rechtslage zum Filesharing werde das nichts ändern, weil die IP-Adressen der Interneteinwahl bei den Providern nach wie vor gespeichert und im Fall von Anzeigen herausgegeben würden. Mal sehen, was da in den nächsten Tagen an Einschätzungen veröffentlicht wird.

Der andere Punkt ist natürlich, dass diese Downlaods nicht deswegen plötzlich legal werden, weil man möglicher Weise nicht mehr erwischt wird.

Da ich selbst Musiker bin,  versuche ich meinen Schülern auch immer klar zu machen, dass sie damit unmittelbar die Künstler schädigen, die sie so toll finden, denn Verluste der Plattenfirmen führen einfach zu noch schlechteren Verträgen für die Künstler.

Grüße

Günter Steppich

4. März 2010
12:46
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admin
Administrator
Forumsbeiträge: 18
Mitglied seit:
21. Februar 2009
sp_UserOfflineSmall Offline

So, ich habe mich nochmal schlau(er) gemacht:

Die bei Filesharing-Verfahren herausgegebenen Daten
sind nicht mit den Vorratsdaten zu verwechseln, dabei handelt es sich um sogenannte Bestands- und Verkehrsdaten, die von Providern im Rahmen der Herstellung von Internetverbindungen gespeichert werden. Diese Speicherung erfolgt nicht “auf Vorrat”.

Fazit: Das Urteil des Bundesverfassungsgerichts wird wohl keine Auswirkungen auf die Verfolgung von File-Sharing haben.

Grüße

Günter Steppich

 

4. März 2010
15:50
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T.T.
Marburg
Mitglied
Members
Forumsbeiträge: 8
Mitglied seit:
7. Februar 2010
sp_UserOfflineSmall Offline

Vielen, vielen Dank für die Informationen.

Das ist sehr hilfreich!

 

Grüße aus Marburg

T. Trepte

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