Trügerische Mac-Sicherheit

Noch immer hat Mac OS X den Ruf, eine sehr sichere Plattform zu. Das lag aber weniger an der Struktur des Betriebssystems oder an der besonders großen Sorgfalt der Programmierer, sondern eher an der schlichten Tatsache, dass Mac OS X einen verschwindend geringen Marktanteil hatte und damit für die meisten Angreifer uninteressant war. Eine für Windows entwickelte Malware war schlichtweg deutlich ökonomischer, da die Zielgruppe so viel größer war.

Daher hat sich bei Apple-Nutzern ein falsches Gefühl der Sicherheit breit gemacht. Dies ändert sich aber: Mit einem Marktanteil, der laut Gartner bei bis zu 4,5 Prozent aller 2011 weltweit verkauften PCs liegen könnte und in einzelnen Märkten wie den USA bereits  zweistellige Werte erreicht, wird das Apple-Betriebssystem auch für Malware-Autoren und -Nutzer immer interessanter. Denn letztlich wollen Cyber-Kriminelle nur eins: Mit möglichst wenig Aufwand einen möglichst großen Nutzen erzielen – und der wird direkt oder indirekt meist in harter Währung gemessen.

Nutzer von Mac-OS-X-Rechnern müssen daher in Sachen Sicherheit umdenken. Zu diesem Schluss kommt jedenfalls Stephan Chenette, Sicherheitsexperte bei Websense. In einem Blog-Beitrag führt er die Indizien auf, die auf eine zunehmende Gefährdung von Mac OS X schließen lassen.

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