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Gesetzliche Altersgrenzen für Social Media? Unbedingt!

Eines vorweg: Die andauernde Kontroverse über Restriktionen ODER die Vermittlung von Digitalkompetenz ist sinnfrei und nicht zielführend! Wir brauchen beides, altergerechte Beschränkungen (wie in vielen anderen Bereichen des Kinder- und Jugendschutzes auch) PLUS Vermittlung altersgerechter Digitalkompetenzen an Kinder und Jugendliche, und zwar schon ab der Grundschule. Dafür muss sich allerdings an der Ausbildung der Lehrkräfte und an den Lehrplänen einiges ändern. Ich plädiere klar für ein Fach Digitalkunde ab der Grundschule, dafür muss dann aber selbstverständlich – wie für jedes andere Fach auch – ein Studiengang eingerichtet werden. Die aktuelle Situation mit Schnellfortbildungen für interessierte Lehrkräfte wird der digitalen Entwicklung definitiv nicht ansatzweise gerecht.

Alterslimits brauchen wir dennoch, unabhängig vom Stand der Medienerziehung in den Schulen, weil Kinder bis zu einem gewissen Alter nicht in der Lage sind, vermittelte Kompetenzen auch reflektiert und souverän umzusetzen. Ein Beispiel dazu: Ich kann Kindern in der Unter- und Mittelstufe durchaus überzeugend vermitteln wie ein reflektierter Umgang mit Smartphones und Social Media funktioniert – um dann immer wieder festzustellen, dass es trotzdem nicht funktioniert. Wer das bezweifelt darf gerne versuchen, 14jährige wirksam davon zu überzeugen, warum sie ihr Smartphone über Nacht nicht mit ins Zimmer nehmen sollten. Oder auch gerne mit einer fünften Klasse ausführlich den anständigen Umgang mit einem WhatsApp-Klassenchat zu besprechen. Die Botschaft kommt zwar an, aber sie funktioniert nicht, der Klassenchat eskaliert unweigerlich und immer wieder…

Ein Zweites vorweg: Es mischen sich erstaunliche viele Menschen, die mit der betroffenen Altersgruppe überhaupt nicht in Kontakt stehen und wenig bis gar keinen Einblick in deren Onlineleben haben, mit Argumenten wie dem dem „Recht auf digitale Teilhabe“ oder dass man die Kids damit „in den Untergrund treiben“ würde, in diese Debatte ein. Spricht man mit Oberstufenschülern – die auf ihre eigenen frühen Erfahrungen mit Social Media zurückblicken können –  über diese Frage, positioniert sich die große Mehrheit für Altersbeschränkungen bis mindestens 14 Jahre. Immer wieder höre ich aus dieser Altersgruppe „Social Media hat meine Kindheit schlagartig beendet“. Interessante Aussage zum Thema „in den Untergrund treiben“: „Die allermeisten Eltern haben eh überhaupt keine Ahnung, wo und wann wir mit wem online sind und was wir dort erleben – im Untergrund sind wir von daher eh schon immer!“ „Finsta“-Accounts sind unter Jugendlichen Allgemeinwissen, während nur sehr wenige Eltern mit diesem Begriff etwas anfangen können.

Wer sich zu diesem komplexen Thema äußern möchte, sollte von daher besser erst einmal die Expertise der betroffenen Altergruppe einholen, bevor man sich mit einer szenefremden Meinung aus dem Fenster lehnt. Das Recht auf digitale Teilhabe von Kindern bedeutet definitiv nicht Teilhabe an verstörenden Inhalten und Kontakten mit Unbekannten. Ganz sicher haben sie dagegen das Recht auf eine möglichst unbelastete Kindheit.

Die Kids werden im Übrigen auch nicht mit 16 Jahren völlig unvorbereitet „ins kalte Wasser geworfen“, wie gerne behauptet wird. Ich selbst habe mein erstes Smartphone mit 50+ gekauft, auch da gab es kein „kaltes Wasser“ und heute werde ich als Experte gehandelt. Mein Sohn hatte erst ab der Oberstufe ein Smartphone und ist heute einer der smartphonekompetentesten Menschen, die ich kenne.

Auf Familiengeräten und in der schulischen Medienbildung, wo ja mittlerweile (Pandemie sei Dank…) überall Lernplattformen verfügbar sind, auf denen man lernt, sich in einem geschützen und moderierten Raum auszutauschen, lassen sich Kinder altersgemäß und behutsam an die Onlinewelt heranführen. Mit anderen privat kommunizieren können Kinder zu Beginn per SMS mit einem Tastenhandy ohne Internet, was u.a. die Problematik eskalierender Chatgruppen und viraler Verbreitung privater Fotos und Videos eindämmt.

Ins kalte Wasser oder besser ins Haifischbecken werden Kinder dagegen definitiv geworfen, wenn man ihnen mit spätestens 10 Jahren ein Smartphone in die Hand drückt, sich nicht darum kümmert, was sie darauf installieren und wann sie mit wem kommunizieren – dann machen diese Kinder unweigerlich üble Erfahrungen, auf die sie gerne verzichtet hätten, und die sie nicht selten auf Jahre oder gar für den Rest ihres Lebens verfolgen.

Und ja, natürlich erleben auch viele Erwachsene unschöne Dinge auf Social Media, sind Suchtgefahr ausgesetzt, etc. Aber diese sind für sich selbst verantwortlich und genießen keinen besonderen staatlichen Schutz wie Kinder und Jugendliche. Am besten wäre es natürlich, wenn wir Erwachsenen, insbesondere die Eltern unter uns, die Kids verantwortungsvoll und altersgemäß an alle Bereiche des Internets heranführen würden, dann bräuchte es keinerlei staatliche Intervention – aber die Praxis zeigt leider, dass das reine Utopie ist.

Spoiler vorab: Ich plädiere für ein Mindestalter für Smartphones von 14 Jahren und für Social Media ab 16 Jahren. Damit bin ich auf einer Linie mit den Menschen aus dem Silicon Valley, die in der Netflix-Doku „Das Dilemma mit den Sozialen Medien“ eindrucksvoll erklären, warum sie aus ethischen Gründen aus dieser Branche ausgestiegen sind, nachdem sie wesentliche Funktionen wie z.B. das endlose Scrollen hatten, und warum sie ihren eigenen Kinder diese Technologie nicht zumuten wollen.

Im Wesentlichen gibt es fünf gewichtige Gründe, die für ein gesetzliches Mindestalter für Social Media sprechen:

1. Das hohe Suchtpotential: Neben den bekannten von Substanzen wie Alkohol, Nikotin oder Drogen ausgelösten Süchten, gibt es auch zahlreiche Verhaltensmuster, die Suchtverhalten auslösen können. Im internationalen Katalog der durch die WHO anerkannten Krankheiten ICD-11 finden sich hier z.B. Glücksspiel- und Videospielsucht sowie zwanghafte Sexualstörungen, denen auch exzessiver Konsum von Onlinepornographie zugeordnet.
Für andere Onlinesüchte wie Social-Media-Sucht oder Shoppingsucht gibt es noch keine gesonderte Klassifizierung, aber die Mechanismen, die zu einer Sucht führen können, sind bei allen Süchten dieselben, ob stoffgebunden oder verhaltensbasiert. Im Kern des Suchtkreislaufs geht es darum, dass durch wiederkehrende, unregelmäßige Belohnungen, das Belohnungszentrum im Gehirn aktiviert wird, wo durch den gesteigerten Ausstoß des Hormons Dopamin Glücksgefühle erzeugt werden. Fällt dieser Anstieg zu massiv aus, entweder durch einmalige Spitzenwerte oder durch ständig wiederkehrende Spitzen, baut das Belohnungszentrum Dopaminrezeptoren ab, um die Überflutung abzupuffern. Dadurch kann das Glücksgefühl mit der anfänglichen Dosis nicht mehr ausgelöst werden, es entsteht ein Verlangen (Craving) nach immer neuen und höheren Dosen, um dieselbe Wirkung zu erzielen.

Die Algorithmen der Social Media Apps sind glasklar darauf ausgelegt, ihre User mittels Benachrichtigungen möglichst oft zum Öffnen der App zu motivieren und sie dann mit Belohnungen/Glücksmomenten möglichst lange am Bildschirm zu halten, um damit die Werbeeinnahmen zu maximeren – das ist unweigerlich suchterzeugend und aus betriebswirtschaftlichen Gründen auch nachvollziehbar, da die gratis nutzbaren Apps ja irgendwie finanziert werden müssen, und das geht nur durch Werbung. Ist eine App aber gratis, sind wir Nutzer nicht die Kunden, sondern die Ware, die an Werbetreibende verkauft wird – und das gilt auch für Kinder. Das Argument, diese Anbieter so zu regulieren, dass keine suchterzeugenden Algorithmen verwendet werden dürfen, ist auf den ersten Blick nachvollziehbar, aber US-amerikanische bzw. chinesische Konzerne regulieren zu wollen, ist ein nicht gewinnbarer Kampf gegen Windmühlen.

Natürliche Dopaminanstiege zwischen 50 und 300 % erlebt der Mensch beim Essen, Sport, Musikmachen und beim Sex (höchster Anstieg von 300 %). Dramatische Werte von bis zu 1000 % erzielt der Konsum harter Drogen wie Amphetamine und Meth, die schon bei einmaligem Konsum Abhängigkeit erzeugen können. Für Gaming und Social-Media-Aktivitäten sind vergleichsweise moderate Anstiege von 100-150 % belegt, die etwa auf Schokoriegel- oder Pizzaniveau liegen. Problematisch wirken hier allerdings die extrem hohe Frequenz unvorhersehbarer Belohnungen und die hohen Nutzungszeiten, die zu einer starken Gewohnheitsbildung und zu ständiger Befeuerung des Belohnungszentrums führen. Eine entscheidende Rolle spielt hierbei die permanente Verfügbarkeit, insbesondere auf mobilen Geräten, sowie das Fehlen natürlicher Limits wie beim Sport, Essen oder Sex. Zudem ist das Suchtrisiko umso größer, je jünger die Konsumenten sind, da sich die in der Entwicklung befindlichen, extrem plastischen Gehirne von Kindern und Jugendlichen solchen Einflüssen viel schneller anpassen als bei Erwachsenen. Ist eine Sucht erst einmal angelegt, ist sie irreversibel und es droht ständige Rückfallgefahr, auch nach längeren abstinenten Phasen.

Laut der aktuellen Studie der DAK zur Mediensucht verbringen 10-17jährige an Wochentagen täglich 2,5 Std. (WE: 3:47 Std.) mit Social Media und 105 Minuten (WE: 2:51 Std.) mit Gaming (Mädchen 1 Std., Jungen 2 Std). 26 % dieser Altersgruppe nutzen soziale Medien riskant oder gelten als abhängig. Im Jahr 2019 waren es noch 11,4 Prozent! Während der Pandemie nahmen die Nutzungszeiten in diesen beiden Bereichen um ca. 50 % zu, und liegen auch danach noch um täglich insgesamt 45 Minuten höher als zuvor! Der Zusammenhang zwischen diesen Zahlen ist offensichtlich.

Meine ernüchternde Erfahrung aus 20 Jahren Präventionsarbeit zeigt leider, dass die Mehrheit der Eltern nicht in der Lage ist, die Nutzungszeiten ihrer Kinder sinnvoll und altersgemäß zu limitieren und auch die Inhalte zu kontrollieren.Viele sind nicht einmal imstande, die Nutzung des Smartphones über Nacht im Kinderzimmer zu unterbinden. Laut der JIM-Studie 2025 verbringen 12-19jährige allein am Handy täglich 4 Stunden, das ist ein SECHSTEL ihres Lebens und ein VIERTEL ihrer Wachzeit – wenn sie 8 Stunden schlafen! Viele schlafen deswegen allerdings zu wenig und auch zu schlecht, weil sie nachts am Handy belastende Dinge erleben, die sie um den Schlaf bringen. Wenn viele Eltern in diesem wichtigen Erziehungsbereich versagen bzw. sich überfordert fühlen, ist der Staat gefordert (wie bei Alkohol, Nikotin, Drogen, Glücksspiel, Verkehrsteilnahme, Aufenthalt in Kneipen, etc.) gesetzliche Grenzen zum Wohl der Kinder und Jugendlichen zu setzen. Diese vernachlässigen wegen ihrer ausufernden Onlineaktivitäten immer mehr analoge Hobbies wie Sport oder Musizieren und treffen sich in der Freizeit immer weniger real mit FreundInnen. Laut der JIM-Studie trafen sich zu Beginn der 2000er noch 91 % der 12-19jährigen täglich oder mehrmals wöchentlich mit Freunden – aktuell sind es nur noch 64 %. Was das für die Qualität persönlicher Beziehungen bedeutet, ist selbsterklärend.

2. Problematische Inhalte, Horror, Gewalt, Challenges: Auf Social Media werden Kinder und jüngere Jugendliche immer wieder mit verstörenden Inhalten konfrontiert, die sie gar nicht sehen wollen – auch auf YouTube, das aus gutem Grund in seinen AGB ein Mindestalter von 16 Jahren festgesetzt hat. Ein Drittel der 10jährigen kennt z.B. aus Social Media die Szene aus IT von Stephen King (FSK16) in der ein kleiner Junge brutal von einem Killerclown zerfleischt wird. Die Mehrheit der Eltern bekommt das nicht mit, weil die Kinder ihnen das aus Angst vor Handyverboten verschweigen.

Challenges (Mutproben), insbesondere auf TikTok propagiert, führen immer wieder zu Sachbeschädigungen, Unfällen, Verletzung und vereinzelt auch Todesfällen, wie z.B. durch die Deo-Challenge (Deo in den Mund sprühen) oder die Blackout Challenge (sich selbst bis zur Ohnmacht strangulieren).

3. Cybermobbing: Mobbing gab es schon immer, unter Kindern wie unter Erwachsenen, aber das Internet hat diesem Problem durch das Phänomen Cybermobbing eine zusätzliche, extrem schlagkräftige Komponente hinzugefügt. In der sensibelsten Phase ihrer Persönlichkeitsentwicklung erleben Kinder und Jugendliche auf Social Media völlig ungefiltertes und durch die persönliche Distanz enthemmtes Feedback zu ihrem Aussehen und Verhalten, und zwar nicht wie früher von einer begrenzten Gruppe in der Schule, vor der man wenigstens nach der Schule seine Ruhe hatte, sondern von einer unüberschaubaren Masse an bekannten und unbekannten Usern, die mit jedem Kommentar, Like und Emoji mehr Salz in offene psychische Wunden streuen und Öl ins Feuer gießen. Gerade in den frühen Phasen der Pubertät sind Kinder und Jugendliche hier extrem verletzbar. Kaum jemand in diesem Alter kann massive Angriffe auf sein Selbstwertgefühl einfach selbstbewusst weglächeln. Mädchen sind hier besonders gefährdet, wobei hier auch selbsternannte InfluencerInnen mit vermeintlichen Schönheitsidealen und Trends wie „Looksmaxxing“ großen Schaden anrichten. Die britische Psychologin Rachel Andrews bezeichnet Smartphones mit Social Media treffend als „Neidverstärkungsgeräte“! Die weltweit drastische Zunahme psychischer Erkrankungen bei Kindern und Jugendlichen seit der Pandemie, unter der die Social-Media-Nutzung um 50 % stieg, belegt diese Problematik, die im Buch „Generation Angst“ des US-Psychologen Jonathan Haidt ausführlich dargestellt wird. Einen ersten drastischen Anstieg dieser Erkrankungen gab es zwischen 2010 und 2014, als immer mehr Smartphones in Kinderhände gelangten und Instagram eine neue Dimension von Selbstdarstellung und Feedback eröffnete.

4. Das Kommunikationsrisiko – Cybergrooming/Pädophile: Kinder können in Social Media (und auch in Games) potentiell auf ca. 5,5 Mrd. Menschen treffen, die weltweit aktuell Internetzugang haben. Kaum ein Onlinethema wird dermaßen unterschätzt wie Cybergrooming, d.h. sexuelle Übergriffe von Pädophilen auf Kinder. Es handelt sich hier keineswegs um seltene Einzelfälle, sondern eine wahre Heuschreckenplage, allein in Deutschland geht die Wissenschaft von ca. 300.000 Männern mit pädophiler Tendenz aus. Laut der JIM-Studie 2025 wurden in der Altergruppe 12-19 41 % der Mädchen und 20 % der Jungen schon online sexuell belästigt. Meine Medienstunden in unseren 5. Klassen bestätigen diese Zahlen, ein Drittel dieser Kinder hat bereits solche Ansprache durch Fremde erlebt. Einn Klassiker in diesen Stunden: Auf die Frage, ob ihnen ihre Eltern erklärt haben, wie sie richtig reagieren, wenn sie auf der Straße von Fremden angesprochen werden, melden sich so gut wie alle Kinder. Über problematische Onlinekontakte wurde dagegen nur ein knappes Drittel aufgeklärt – obwohl deren Wahrscheinlichkeit um ein Vielfaches höher liegt als im realen Leben.

Bei Kindern beliebte Websites, Apps und Videospiele sind eine wahre Steilvorlage für Pädophile, die sich hier als Kinder oder Jugendliche ausgeben und massenhaft Kinder ansprechen, die über ihre Nicknames oder Profilbilder als solche erkennbar sind. Mädchen werden vor allem auf Social Media angesprochen, Jungen in Onlinegames – und immer wieder stelle ich bei Fortbildungen und Elternabenden fest, dass viele Eltern noch nicht einmal wissen, dass die von ihren Kindern benutzten Apps und Spiele Chatfunktionen bieten!

Hier lässt sich mit Präventionsarbeit und Aufklärung tatsächlich eine sehr hohe Schutzwirkung erzielen. Ich empfehle dennoch grundsätzlich, unter 14jährige nicht mit Unbekannten chatten zu lassen – die realen Freunde und Freundinnen meiner Kinder möchte ich schließlich auch persönlich kennen! Und ja, neben Social Media sollte es auch Altergrenzen für Onlinegames mit Chatfunktion geben.

5. Politische Influencer/Extremismus: Ein Blick auf die letzten Landtags- und Bundestagswahlen zeigt deutliche Zugewinne für die politischen Ränder bei den JungwählerInnen. Ein zweiter Blick auf die Aktivitäten der Parteien in Social Media offenbart, wie intensiv vor allem die AfD insbesondere auf TikTok und Instagram ist, wo sie zahllose junge Menschen erreicht, die sie offline niemals erreichen könnte, die in ihren politischen Haltungen noch nicht gefestigt sind und oft gar nicht überprüfen, ob das was ihnen da als Fakten serviert wird, zutrifft, aus dem Kontext gerissen oder frei erfunden ist. Studien zeigen, dass Fake News sich online um ein Vielfaches schneller verbreiten als Wahrheiten bzw. Richtigstellungen, insbesondere wenn sie mit griffigen Emotionen garniert werden.

Politischer und religiöser Extremismus, frauenfeindliche Tendenzen („Manosphere“, „Tradwife“), Verschwörungstheorien und absurdeste Schwurbeleien jeglicher Art werden ungebremst auf Social Media verbreitet und prasseln ungefiltert auf Kinder und Jugendliche ein. Die zunehmende Verbreitung von KI hat dieses Problem nochmals drastisch verstärkt, KI-generierte Fotos und Videos sind immer schwieriger von echten Aufnahmen zu unterscheiden.

Auch hier muss ein Gegenpol durch konsequente Aufklärung in den Schulen gesetzt werden, dennoch sollten Kinder bis zu einem gewissen Alter nicht solchen Einflüssen ausgesetzt werden.

 

 

 

 

 

 

 

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