Kinderfotos gehören nicht ins Netz – auch nicht für „Freunde“

Am vergangenen Donnerst bei der Veranstaltung „Crashkurs zum digitalen Durchblick für Eltern und Pädagogen“ im Wiesbadener Kulturforum referierte nach mir Andreas Link von www.jugendschutz.net zum Thema „Sexuelle Ausbeutung von Kindern im Internet“, es war wie immer erschreckend und ich hatte dabei die vielen netten Kinderfotos vor Augen, die so viele stolze Eltern in Facebook & Co posten. Gar nicht mehr nett werden diese Fotos, wenn sie von Menschen mit perversen Neigungen kopiert und auf Schmuddelseiten hochgeladen werden, wo sie sich dann mit Gleichgesinnten über die sexuellen Praktiken austauschen, die sie mit den Kindern gerne vollziehen würden. Es ging dabei nicht nur um die klassischen Strandfotos (absolutes No-Go!), sondern um vermeintlich harmlose Fotos vollständig bekleideter Kinder, die einfach nur süß in die Kamera lächeln
Die Beispiele, die Andreas Link zeigte, waren so abartig, dass ich sie hier nicht zitieren möchte, ich möchte nur noch einmal wiederholen, was ich schon oft gepostet habe: KINDERFOTOS GEHÖREN NICHT INS INTERNET, AUCH NICHT FÜR „FREUNDE!“ (oder kennt ihr die sexuellen Neigungen all eurer Onlinekontakte?).

missbrauch-von-kinderfotos-freundeskreisIn einem russischen Portal fand sich z.B. ein Album eines Deutschen mit dem Titel „M* und G* aus dem Freundeskreis“, das Fotos zweier Mädchen im Kindergartenalter zeigte. Die Kommentare dazu waren einfach zu widerlich, um sie hier zu zitieren.
Ich würde heulen, wenn ich lesen müsste, wie kranke Perverslinge die Fotos meiner Kinder kommentieren!


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