Quiz: Fit für Medienerziehung?

Neu: Das Quiz kann jetzt auch im Wettkampfmodus mit mehreren SpielerInnen absolviert werden! Zum Spielen ist kein Account notwendig. Gespielt wird am PC/Mac über die Website http://kahoot.it, an Smartphones und Tablets mit der App “Kahoot!” für iPhones und Android. Zum Quizwettkampf: https://play.kahoot.it

Fit für Medienerziehung? Ein Schnelltest für Eltern und PädagogInnen

Sprechen Sie digitalisch? Die Mehrheit der Eltern hat nur wenig Einblick in die Handy- und Internetnutzung von Kindern und Jugendlichen, deren Onlineaktivitäten sich häufig außerhalb der elterlichen Kontrolle abspielen. Auch Lehrkräfte sollten Kenntnisse in diesem Bereich erwerben, denn auch in den Schulalltag wirkt die private Nutzung digitaler Geräte immer stärker hinein.
Wer kompetent Medienerziehung leisten und seinen Kindern eine sichere und überlegte Mediennutzung vermitteln will, sollte mit den hier abgefragten Begriffen einigermaßen vertraut sein, denn Kommunikation mit den Kindern über diese Themen ist der wichtigste Teil der Medienerziehung. Die ist allerdings kaum möglich, wenn man das elementare Vokabular nicht beherrscht.
Falls Ihnen ein Großteil dieses Quizzes wie ein Vokabeltest in Nordmikronesisch vorkommt, sollten Sie sich unbedingt updaten. Am besten machen Sie den Test dann ein zweites Mal mit Ihren Kindern und sprechen dabei über die Punkte, die Ihnen unklar sind 🙂 Eine kurze Erklärung zu jedem Begriff bekommen Sie hier natürlich auch. Sehr empfehlenswert für ein gründliches Update in Sachen Medienerziehung ist der Internet-Elternleitfaden von Klicksafe:
http://www.medien-sicher.de/2013/05/eltern-leitfaden-klicksafe-kinder-sicher-im-netz-begleiten/

Die Angaben zu Erziehungsrolle und Alter sind freiwillig und werden mit dem Testergebnis anonym statistisch ausgewertet. Für Feedback steht das Kommentarfeld unten zur Verfügung.

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Kommentare

Quiz: Fit für Medienerziehung? — 12 Kommentare

  1. Ein Stream ist nicht auf Videoinhalte beschränkt, im eigentlichen Sinne bezeichnet es nur die kontinuierliche Übertragung von Daten und deren gleichzeitige Verarbeitung, eben den Strom.

  2. Da haben Sie natürlich technisch gesehen Recht, aber hier geht es um legale und illegale Onlineaktivitäten, und da ist beim Thema Copyright die Unterscheidung zwischen Streaming und Download kriegsentscheidend

  3. An dieser Stelle einmal vielen Dank für Ihr Engagement und wertvollen Infos.
    Claudia Nicolaidis

  4. Wie soll der Empfänger bei snapchat unbemerkt Inhalte speichern oder wiederherstellen?
    Dies ist nur mithilfe eines Screenshots möglich, der dem Absender jedoch angezeigt wird.
    Halte die Kenntnis mancher Begriffe für nicht relevant. Wichtiger ist, zu wissen, was die Jugendlichen machen können und nutzen, nicht wie es heißt.

  5. Leider falsch! 😉
    Sie können die Fotos mit einem anderen Handy abfotografieren, Sie können sie mit einem Datenrettungstool wieder herstellen, oder Sie gehen einfach in den App Store und installieren eines der Konkurrenzprodukte wie SnapSave oder SnapCapture, die heimlich alles abspeichern, was über SnapChat empfangen wird! Viele Jugendliche wissen das, aber die es nicht wissen, werden dann leider auch häufig zu Opfern.
    Sie haben natürlich Recht, es ist am Ende wichtiger, zu wissen, was die Jugendlichen tun, aber wie wollen Sie das denn schaffen, wenn Sie noch nicht einmal die Apps und Begriffe kennen?
    Das Quiz ist nur ein Einstieg in dieses Thema.

  6. ein grossartiges Hilfsmittel, in meinem Fall nicht zum Überprüfen meiner(Un-) Kenntnisse als eine sehr willkommene Möglichkeit, die Bedeutung der Begriffe zu erfahren.

  7. Sehr gutes Quiz und auch gute Methode den Menschen vor Augen zu führen wie wenig sie eigentlich wissen.

    Allerdings finde ich manche Fragen nicht relevant. Was MILF heisst mag ja nett sein zu wissen, ist aber nicht wichtig – genauso könnte man Begriffe wie FUBAR abfragen. Es taugt höchstens um Eltern zu erschrecken weil es vulgär ist, hat aber sonst mit dem Internet nix zu tun.

    Ich hab hier mal noch 3 Vorschläge für weitere Fragen, die dürfen Sie gerne einbauen (die beliebige Nutzung im Uhrheberrechtlichen Sinne ist hiermit gestattet 🙂 ). Diesen Post dürfen Sie dann wieder löschen, damit die anderen nicht die Lösungen sehen.

    “Tracking”
    1. Immer wieder das gleiche Lied auf dem MP3-Player hören (“MP3-Track”)
    2. Technologie die von Webseiten und Werbenetzwerken eingesetzt wird um zu verfolgen was die Nutzer tun
    3. Anderer Ausdruck für “stalking” im Netz, wenn man von jemandem online verfolgt und belästigt wird
    4. Eine Teamstrategie in einem Online Multiplayerspiel, bei der man den Gegner verfolgt.
    Lösung 2: Praktisch alle Webseiten verfolgen genau was die Nutzer machen, mit Hilfe von Cookies. Dagegen schützen spezielle plugins im Browser wie z.B. Ghostery, UBlock oder Adblock. Auf Mobilgeräten gibt es leider noch keinen Schutz dagegen!

    “Recht am eigenen Bild”?
    1. Jeder kann frei entscheiden wie er mit Bildern von sich selbst im Internet umgeht.
    2. Bei Minderjährigen dürfen nur die Eltern entscheiden was mit Bildern des Kindes passiert.
    3. Das veröffentlichen von Nacktaufnahmen von Kindern ist immer strafbar, egal wer es macht (auch man selbst).
    4. So lange man die abgebildeten Personen informiert, ist das Online stellen erlaubt (sie können dann ja widersprechen).
    Lösung 3: Das in Umlauf bringen von Nacktaufnahmen Minderjähriger ist immer strafbar, auch wenn es die Kinder selbst tun. Entsprechende Gerichtsurteile gegen 12-jährige gibt es bereits.

    Facebook verfolgt meine Aktivitäten im Netz…
    1. Nur wenn ich Mitglied bin
    2. Nur wenn ich auf Facebook eingeloggt bin
    3. Wenn ich auf einen “Like”-Button klicke
    4. Auf jeder Seite auf der ein Like-Button platziert ist, auch wenn ich gar nicht klicke.
    Lösung 4: Facebook platziert einen Cookie für jede Webseite auf der ein Like Button platziert ist (z.B. spiegel.de). Damit wird jeder Benutzer getrackt der diese Seite besucht, auch wenn er nicht klickt und kein Facebook Mitglied ist.

  8. Vielen Dank für die ausführliche Rückmeldung und die Vorschläge. Bei meinen Elternabend werfe ich die Vokabeln aus diesem Quiz an die Wand und “MILF” ist immer unter den drei zuerst gefragten und es ist jedesmal extrem lustig, wenn jemand aus dem Publikum versucht, das Acronym politisch korrekt zu erklären 😀
    Es ist zwar per se nicht wichtig, aber es demonstriert auf spaßige Weise, dass den meisten Eltern auch das Thema Pornographie im Internet überhaupt nicht bewusst ist. Jeder 13jährige grinst nur verschmitzt wissend bei diesem Begriff, der sich als Kategorie auf Pornoseiten etabliert hat.
    Das Quiz möchte ich nicht weiter aufblähen, einen Teil der eher technischen Fragen habe ich im Schülerquiz untergebracht.

  9. danke, das war ungenau formuliert. Der Seitenbetreiber sitzt laut Impressum in Lettland, die Domain wurde über einen Anbieter in Dublin registriert und .fm steht für Föderation von Mikronesien. Daran, dass eine Strafverfolgung nicht möglich ist, ändert sich dadurch allerdings nichts.

  10. Eine “Whitelist” können aber auch bei einem Adblocker Seiten sein, auf denen keine Werbung geblockt wird.

  11. korrekt, auch das ist eine Positivliste, aber hier geht es ja um Medienerziehung 😉

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